Kleine Hilfe für junge Familien und pflegende Familien-angehörige

19.08.2018

„Es ist den Freidemokraten wichtig Familien zu unterstützen. Deshalb befürworten wir den Bürgerantrag zur Einführung städtischer Windelbeutel, um junge Familien zu entlasten,“ sagt Rainer Gellermann, stellv. Vorsitzender der FDP Gütersloh. "Bei Inkontinenzprodukten stelle sich für pflegende Angehörige ein ähnliches Problem," so Gellermann weiter.

 

Die Entsorgung von gebrauchten Windeln und Inkontinenzprodukten ist  besonders in Mehrfamilienhäusern eine große Heraus-forderung. Bei stetig steigenden Mieten sind viele Hausverwalter und Vermieter darauf bedacht, die Wohnnebenkosten gering zu halten - dazu zählt auch die Bemessung des Abfallbehälters. Familien, die ein Neugeborenes versorgen oder Familien, die Angehörige zu Hause pflegen, stehen oft vor dem Problem, wie die Windeln bzw. Inkontinenzprodukte zu entsorgen sind. Wer trägt die Kosten für den Mehraufwand? 

 

Die Freien Demokraten in Gütersloh befürworten hier die Einführung einer gesonderten Entsorgungs-möglichkeit im Rahmen von Windel- bzw. Inkontinenztüten. Die Abgabe der gesonderten Entsor-gungsmöglichkeit soll nur für private Haushalte und in handelsüblichen Mengen erfolgen, sowie an das Alter des Neugeborenen gekoppelt sein. Bei Inkontinenz im Alter ist die Verteilung über die örtlichen Apotheken bzw. Sanitätsfachgeschäfte denkbar, wenn dort entsprechende Bedarfsartikel erworben werden.