Theaterumfeld 120.000 Euro teurer

18.09.2010

"Ausschuss kritisiert Verzögerungen am Theaterneubau: »Pflastersteine bekommen Namen und eine Schleife«

 

Gütersloh (rec). Die Bauarbeiter am Theater nehmen jeden Pflasterstein einzeln auf, geben ihm einen Namen, binden eine Schleife drum, setzen ihn ein und machen Feierabend. Diesen Eindruck hat Dr. Wolfgang Büscher (FDP) auf der Baustelle gewonnen.", so im Westfalen-Blatt vom 18.09.2010

 

Genau hat Dr. Büscher gesagt, er glaube, die beiden Steinverleger nehmen jeden Stein einzeln in die Hand, geben ihm einen Namen, binden ihm eine Schleife um, küssen ihn, legen ihn vorsichtig zur letzten Ruhe und machen anschließend Feierabend.

 

Der Spaß dauert nicht nur unendlich lang, er kostet die Gütersloher Steuerzahler auch 120.000 Euro mehr.

 

Was lustig klingt, ist zeitlich gesehen eine weitere Peinlichkeit um das Theater: Die Stadtverwaltung redet von Umschichtungen aus dem Tiefbau-Fachetat, in Wirklichkeit muss das Geld im Haushalt 2011 neu bereitgestellt werden.

 

Es wird nicht die letzte Kostensteigerung bleiben.

Die FDP hat die Kostenexplosion vorausgesagt.