Eckhard Fuhrmann als Ratsmitglied verpflichtet

09.03.2018

Eckhard Fuhrmann wurde am Freitag als neustes Mitglied des Stadtrates Gütersloh von Bürgermeister Henning Schulz verpflichtet. In seiner Ansprache sprach er unter anderem darüber, dass er die Investitionsoffensive der Stadt für richtig halte, besonders da in den vergangenen Jahren mehr Abschreibungen getätigt worden sind, als Investitionen. Besonders an Stellen wie bei der Erhaltung und dem Ausbau des Straßen- und Kanalnetzes wurde viel zu oft gespart. Skeptischer sehe er, ob bei der Großinvestition der 3. Gesamtschule der geplante Kostenrahmen angesichts der Vollauslastung der Bauwirtschaft eingehalten werden könne, bei der anderen Großinvestition der Feuerwache sei dies nach den bisherigen Ausschreibungsergebnissen wohl der Fall. Fuhrmann freute sich über den um ca. 33 Millionen € gesunkenen Schuldenberg der Stadt Gütersloh, der durch erhöhte Gewerbesteuereinahmen erreicht werden konnte.

Eine weitere Herausforderung in den folgenden Jahren sei die Gestaltung der Konversion für das Flughafengelände und die Gelände der Mansergh Barracks. Durch die Einstufung als „Nationales Naturerbe“ stände man vor vielen Einschränkungen, jedoch haben die Flächen des ehemaligen Flughafengeländes durch ihre abgelegene Lage viel Potential als Gewerbe- und Industriegebiet. Auch die mangelnde Verkehrsanbindung an die A 2 und A 33 würde ihm in Hinblick auf die Investoren Sorge bereiten, da jenes ein großes Problem darstelle. Fuhrmann sprach auch die Erweiterung auf 1200 Studienplätzen der Fachhochschule der Wirtschaft an. Die Finanzierung sei jedoch abhängig vom Land. Stadt, Kreis und heimische Wirtschaft haben einer Kofinanzierung bereits zugesagt. Ein Gespräch mit Henning Höne, dem hochschulpolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, und der Gütersloher Fachhochschulleitung stände bereits am 19 März an.

Als letztes sprach Eckhard Fuhrmann die Gestaltung der Schullandschaft in Gütersloh an. Denn durch die Schließung aller Hauptschulen im Kreis, ständen die Gesamtschulen jetzt vor der Heraus-forderung, mit den vielfältigen und teilweise erheblich Problemen dieser Schülerschaft umzugehen und eine bestmögliche Förderung zu sichern. Im schwarz-gelben Koalitionsvertrag NRW ist durch die FDP erzielt worden, dass 30 Schulen aus Stadtteilen mit besonders großen sozialen Heraus-forderungen besonders gefördert werden sollen. Er wünsche sich.  dass die dritte bald öffnende Gesamtschule sich hierfür bewerbe.