Bürgerinitiative und FDP gemeinsam für Friedrichsdorf

v.l.n.r: Thomas Nückel (FDP), Josef Außendorf, Hermann Stelbrink (Bürgerinitiative) , Rainer Gellermann, Bodo Middeldorf (FDP), Stefan Tölke- (Bürgerinitiative), Eckhard Fuhrmann (FDP), Henning Schulz (Bürgermeister)
v.l.n.r: Thomas Nückel (FDP), Josef Außendorf, Hermann Stelbrink (Bürgerinitiative) , Rainer Gellermann, Bodo Middeldorf (FDP), Stefan Tölke- (Bürgerinitiative), Eckhard Fuhrmann (FDP), Henning Schulz (Bürgermeister)

21.01.2019

Am 16.12.2018 hat das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen das aktualisierte Landesstraßenplanungs-programm vorgestellt. Hierin wurde auch die Ortsumgehungsstraße Friedrichsdorf wieder in die Planungen aufgenommen.

Dies hat der Stadtverband der Gütersloher FDP gemeinsam mit Vertretern der Bürger-initiative „Pro Umgehungsstraße Friedrichs-dorf“ und Bürgermeister Henning Schulz zum Anlass für ein Gespräch mit den FDP-Fachabgeordenten im Düsseldorfer Landtag genommen. Der Bedarf der Ortsumgehung ist vollkommen unstrittig, so Thomas Nückel, (FDP, Vorsitzender des Verkehrs-ausschusses im Landtag NRW).  Nachdem die rot-grüne Vorgängerregierung diese Umgehungs-straße aus dem Ausbauprogramm gestrichen hatte, ist diese durch Verkehrsminister Hendrik Wüst wieder in die Liste der Maßnahmen aufgenommen worden, welche in dieser Wahlperiode planerisch angegangen werden sollen, so Bodo Middeldorf, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion. Nun müsse alles getan werden, um die Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Diese sah Middeldorf besonders in mangelnden Planungskapazitäten und im Dissens mit Bielefeld. Middeldorf wies darauf hin, dass die Landesregierung im Haushalt ca. 100 Millionen €  bereitgestellt habe mit denen die Kommunen externe Planungsbüros beauftragen können.  

Mit der Rückendeckung aus Düsseldorf möchte die Gütersloher FDP die zügige Umsetzung des Pro-jektes unterstützen. Bürgermeister Schulz sagte zu, sich um Gespräche mit Bielefeld auf Beigeordnet-enebene zu bemühen. Die Landespolitiker regten ein durch die Bezirksregierung Detmold moder-iertes Verfahren an. In diesen Gesprächen mit Vertretern der Städte Bielefeld und Gütersloh, der Bezirksvertretung Senne und der Bürgerinitiative könnten die bestehenden Hindernisse erörtert werden. Die Vertreter der Bürgerinitiative wiesen darauf hin, dass der Verkehr in Friedrichsdorf durch die Teilfertigstellung der A 33 in Friedrichsdorf eher zugenommen hat, welches schon jetzt in Spitzen-zeiten zu langen Staus führe, von denen auch der Bielefelder Ortsteil Windflöte betroffen sei. Diese Situation werde sich nach dem vollständigen Lückenschluss eher noch verschärfen.