LWL Klinik

27.08.2008

Ältere Menschen sollten einfühlsam und sorgfältig medizinisch behandelt werden. Oft leiden Senioren gleichzeitig an verschiedensten Krankheiten. Therapien und Medikamente müssen aufeinander abgestimmt und richtig dosiert sein.

 

Die Klinik des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Gütersloh will sich der speziellen gesundheitlichen Versorung für ältere Menschen in einem eigens dafür geplanten "Zentrum für Altersmedizin" widmen. Dafür soll das Haus 7 auf dem LWL-Klinikgelände an der Buxelstraße entsprechend umgebaut und durch einen Anbau erweitert werden.

 

FDP-Politiker vom Landschaftsverband informierten sich jetzt vor Ort über diese Pläne bei der Klinikleitung um Verwaltungsdirektor Reinhard Loer. Auch FDP-Kreisvorsitzender Michael Böwingloh, stellvertretender Kreisvorsitzender Heiner Kamp, Kreisfraktionsvorsitzende Dr. Barbara Flötotte und weitere liberale Kommunalpolitiker aus dem Kreis Gütersloh beteiligten sich am Fachgespräch.

 

"Die Nachfrage von älteren Menschen nach einem Zentrum für Altersmedizin ist groß", erklärte Pflegedirektorin Rita Elpers. Der Kreis Gütersloh hat rund 360.000 Einwohner, von denen etwa 80.000 Menschen sechzig Jahre und älter sind.

 

Kreisfraktionsvorsitzende Dr. Barbara Flötotte sagte, "der Vorteil des künftigen Zentrums für Altersmedizin für die Patienten liegt auf der Hand: Ärzte, Pfleger und Therapeuten arbeiten eng zusammen, die Behandlung unter "einem Dach" spart Wege, die gerade für ältere Menschen schwierig zu bewältigen sind."

 

Der FDP-Fraktionschef in der LWL-Verbandsversammlung, Stephen Paul, ist überzeugt, dass die Investition von insgesamt 7,6 Millionen Euro in das neue Zentrum für Altersmedizin gut angelegtes Geld ist. "Wir messen den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit ihren älteren Menschen umgeht." Künftig werde es in ganz Westfalen immer wichtiger werden, spezielle medizinische Angebote für Senioren zu machen.