FDP will Flüchtlingsarbeit vernetzen

06.11.2015

Angesichts des anhaltenden Flüchtlingsstroms will die FDP die Akteure der Flüchtlingshilfe und Integrationsarbeit in Gütersloh stärker vernetzten. Dazu haben die Freien Demokraten einen Antrag für einen "Kommunalen Integrationsgipfel" zum nächsten Hauptausschuss, am 16.11., gestellt. Viele haupt- und ehrenamtlich Tätige setzen sich mit großem persönlichem Engagement für Menschen in Not ein. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Flüchtlingsarbeit größtenteils reibungslos abläuft. Die Stadt Gütersloh und ihre Bürgerinnen und Bürger stellen einmal mehr ihre Weltoffenheit sympathisch und zugleich zupackend unter Beweis. Um gesellschaftliche Verwerfungen zu verhindern, ist eine schnelle und erfolgreiche Integration der Menschen mit hoher Bleibeperspektive notwendig. Diese Mammutaufgabe kann nur bewältigt werden, wenn alle haupt- und ehrenamtlich Tätigen zusammen-arbeiten und alle vorhandenen Ressourcen ausgeschöpft und gebündelt werden. "Das bedeutet nicht, dass sich Land und Bund aus der Verantwortung stehlen dürfen", mahnt der FDP-Stadtvorsitzende, Dirk Stockamp. Die FDP Gütersloh schlägt vor, dass die Verwaltung noch im 1. Quartal 2016 einen Integrationsgipfel organisiert und alle Akteure aus den Bereichen Arbeitsintegation, Wohnungsver-sorgung, Bildung und beruflicher Qualifizierung zusammenbringt. In einem weiteren Schritt soll daraus die dauerhafte Einrichtung von Arbeitsgruppen angestrebt werden. "Nur wenn sich die Akteure gegenseitig kennen, können alle Angebote und Fehlbedarfe ermittelt und Verbesserungen erreicht werden." so Stockamp als Antragsteller abschließend.

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Bürgerantrag Hauptausschuss 16.11.2015
Bürgerantrag Integrationsgipfel.pdf
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