Antrag zur Öffnung der Blessenstätte

18.02.2005

Die Fraktionen von BfGT und FDP beantragen zur

PLANUNGSAUSSCHUSSSITZUNG am 17.03.2005:

 

• Der Kreuzungsbereich Blessenstätte wird für den Verkehr in alle Richtungen freigegeben.

• Die Verkehrsführung wird vorerst durch einen provisorischen Kreisverkehr geregelt.

• Bauliche Veränderungen, die in der Kirchstr. verkehrsberuhigende Maßnahmen betreffen, werden nicht vorgenommen. Das Tempolimit wird beibehalten.

• Die Änderung der Verkehrsführung wird versuchsweise auf 2 Jahre durchgeführt.

• Der Kreuzungsbereich ist für den Schwerlastverkehr zu sperren.

 

Begründung:

Die derzeitige Verkehrsregelung im Bereich der Kreuzung Blessenstätte trägt nicht zu einer Optimierung der innerstädtischen Zielverkehre bei. 

 

Mit der Öffnung des Kreuzungsbereiches wäre eine optimierte Zu- und Abfahrt in die Innenstadt gewährleistet. Die durch die derzeitige Verkehrsführung betroffenen Bereiche wie. z.B. Bismarckstr., Bultmannstr., Daltropstr., Dammstr., Feuerbornstr., Friedhofstr., Lindenstr., Neuenkirchener Str., Unter den Ulmen würden entsprechend entlastet. Die Verkehrssicherheit wird optimiert, Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (unerlaubtes Abbiegen und Geradeausfahren) würden der Vergangenheit angehören. 

 

Um zu prüfen, wie sich die Öffnung auf die Verkehrsbelastung der Kirchstraße auswirkt, wird eine Testphase empfohlen.

 

Um den Durchgangsverkehr nicht nennenswert zu erhöhen, sollen die zur Verkehrsberuhigung getroffenen Maßnahmen in der Kirchstr. beibehalten bzw. nicht zurückgebaut werden.

 

Mit einer positiven Bescheidung des Antrages können zudem erhebliche Kosten für den bevorstehenden Bürgerentscheid gespart werden. Nach Angaben der Verwaltung mussten für den Bürgerentscheid „Theaterneubau“ ca. 74.000 € aufgewandt werden (ca. 29.000 € Sachkosten / 42.000 € Personalkosten / 3.000 € Einwohnerversammlungen).

 

Mit diesem Antrag unterstreichen die Fraktionen von BfGT und FDP ihre finanzielle Verantwortung gegenüber den Bürgern und stehen zu ihren im letzten Jahr getroffenen Wahlaussagen.

 

Gerade in der heutigen Zeit wäre eine Entscheidung, die eine bessere Erreichbarkeit der Innenstadt zur Folge hätte, auch ein positives Signal an den Gütersloher Einzelhandel, das verdeutlichen würde, dass Politik und Verwaltung es mit ihrem Vorhaben „Mehr Attraktivität für die Innenstadt“ Ernst meinen.