FDP Gütersloh diskutiert über Weberei

v.l. Steffen Böning (Gesellschafter Weberei), Johannes Elstner, Kerstin Hesse, Florian Schulte-Fischedick, Volker Ebeling, Dirk Stockamp, Manfred Hambrink
v.l. Steffen Böning (Gesellschafter Weberei), Johannes Elstner, Kerstin Hesse, Florian Schulte-Fischedick, Volker Ebeling, Dirk Stockamp, Manfred Hambrink

14.10.2014

Die Weberei in Gütersloh steht nun seit über neun Monaten unter einer neuen Führung. In dieser Zeit hat sich vieles verändert und manches verbessert. An anderer Stelle mussten sich Gäste und Mitarbeiter von lieb gewordenen Verhältnissen trennen, um zum Erfolg des soziokulturellen Herzens unserer Stadt beizutragen. Grund genug für die FDP in Gütersloh ein Gespräch mit Steffen Böning, einem der vier Gesellschafter der Weberei, zu suchen und sich über den aktuellen Sachstand und die noch vor dem Führungsteam liegenden Aufgaben zu informieren. Steffen Böning informierte Ratsherrn Florian Schulte-Fischedick und die interessieren FDP-Mitglieder darüber, dass es trotz zahlreicher Investitionen in die Neugestaltung etlicher Innenräume gelungen sei, das erste Halbjahr mit einer schwarzen Null zu beenden. Darüber hinaus konnte er von einer Vielzahl neuen Veranstaltungen berichten, die in ihrer Form großen Anklang beim Gütersloher Publikum fanden. Veranstaltungen wie das Konzert von Jan Josef Liefers oder das Kneipenquiz trugen erheblich zum bisherigen Erfolg der Weberei bei. Herr Böning wies aber auch darauf hin, dass lange nicht alle Veranstaltungen ihre Kosten wieder einspielen würden und ohne die Förderung der Stadt in diesem Bereich das umfangreiche und vielfältige Angebot drastisch kleiner ausfallen würde. Auch im Gebäude selber gibt es noch einige „Problemfälle“. So ist die Wärmedämmung der Räume oberhalb des Jugendzentrums Bauteil 5 ausgesprochen schlecht und eine Verbesserung dieser Situation kaum aus eigenen Mitteln zu tragen. Ein weiteres Kernproblem ist die zu kleine Küche und sind die zu kleinen und verschachtelten Lagerräume. Für letztere hat man mit einem an das Gebäude gestellten Container zwar inzwischen eine Übergangslösung gefunden, das Grundproblem bleibt aber. Es ist noch viel zu tun, um die Weberei dauerhaft auf eine solide und erfolgreiche Basis zu stellen, ohne dass sie dabei ihre Funktion als soziokulturelles Zentrum für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt verliert. Wir wünschen der Weberei hierfür viel Erfolg und weiterhin inspirierende Ideen.