40. Grünkohlessen der FDP Gütersloh

v.l. Alexander Graf Lambsdorff, Maria Unger, Evelyn Dahlke, Michael Böwingloh, Dirk Stockamp
v.l. Alexander Graf Lambsdorff, Maria Unger, Evelyn Dahlke, Michael Böwingloh, Dirk Stockamp

24.11.2012

Auch dieses Jahr haben wir wieder Mitglieder und interessierte Mitbürger zu unserem traditionellen Grünkohlessen eingeladen und rund 100 Gäste kamen in die neuen Räumlichkeiten des Restaurant Amadé. Als Gäste konnten wir u.a. Bürgermeisterin Maria Unger, ihre Stellvertreterin Monika Paskarbis, den Ehrenbürgern der Stadt Gütersloh Dr. Gerd Wixforth und den Ehrenvorsitzenden der FDP im Kreis Gütersloh Dr. Paul Gehring begrüßen.

Gleich bei drei Jubilaren bedankte sich der Ortsvorsitzende Dirk Stockamp für ihr jahrelanges Engagement für die Partei. Herr Dr. Gerd Sonntag wurde für 25 Jahre und Herr Prof. Dr. Horst Gräfer für 35 Jahre Mitgliedschaft in der FDP geehrt. Nicht nur für 40 Jahre - größtenteils aktive Mitgliedschaft, sondern auch für die Organisation des diesjährigen Grünkohlessens "nahezu im Alleingang" bedankte sich Dirk Stockamp bei Eckhard Fuhrmann. 

In seiner Rede zur derzeitigen Situation in der Euro- und Schuldenkrise stellte Alexander Graf Lambsdorff fest, dass "Wut ein schlechter Ratgeber" sei und die Krise in der Eurozone nicht nur aus fiskalischen Gesichtspunkten betrachtet werden dürfe. Vielmehr hob er hervor, dass hinter den derzeit zu treffenden Entscheidungen für oder gegen weitere Hilfen für Griechenland und die anderen Mitgliedsländer, die aus dem EFSF und zukünftig aus dem ESM Unterstützung erhalten, letztlich eine politische Frage steht: Wollen wir den Euro als Währung erhalten oder ihn aufgeben und damit letztendlich das gesamte bisherige Integrationsprojekt Europa gefährden? Alexander Graf Lambsdorff beantwortete diese Frage für sich und die Partei mit einem ganz eindeutigem - Nein!