Kein drittes Gymnasium?

05.12.2007

Das kanns doch nicht sein !

 

Mit Niederlagen muss man in der Politik und in einem demokratischen Gemeinwesen leben, wenn es andere Mehrheiten gibt. Dass es kein 3. Gymnasium in Gütersloh geben soll, ist nicht nur für die FDP eine Niederlage, sondern besonders für Gütersloher Bürgerschaft.

 

Die von der CDU in der Schulausschusssitzung am 04.12.07 vorgetragenen Argumente trägt die FDP nur zum Teil mit, den Erhalt der Hauptschulen zum Beispiel und den dringend nötigen Ausbau der beiden völlig überfüllten Gymnasien auch, nicht aber die Tatsache, dass man alles andere so laufen lässt.

 

Für die FDP hat der Elternwille bei der Schulwahl ihrer Kinder oberste Priorität. Hier zeichnet sich schon lange ab, dass mehr und mehr Eltern ihre Kinder zum traditionellen Gymnasium schicken wollen. 

 

Die zwei bestehenden Gymnasien stoßen mit den Anmeldungen an ihre räumlichen und pädagogischen Grenzen. Nach unserer Meinung hilft hier nur ein drittes Gymnasium, für das wir weiter kämpfen werden.

 

Das Argument der CDU, man habe dafür kein Geld, ist für uns eine Bankrotterklärung. Wofür haben wir nicht alles Geld, für einen teuren Umbau des Rathauses, für die Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes, für mehrere Erweiterungen der Feuerwehrhäuser und auch für ein Theater, für das auch wir von der FDP bereit waren, 20 Millionen auszugeben, das aber wohl eher 30 Millionen kosten wird.

 

Armes Gütersloh !

 

Schicken wir doch auch noch unsere Gymnasialkinder nach Verl, die Gewerbetreibenden wandern ja eh schon lange nach dorthin ab.

 

Dr. Wolfgang Büscher