Ortsumgehung Friedrichsdorf

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

hier finden Sie aktuelle und vergangene Entwicklungen zum Dauerbrennpunkt in Friedrichsdorf.

 

Haben Sie Anregungen oder Kritik, dann schreiben Sie uns oder besuchen Sie uns zu einer Bürgersprechstunde.


Friedrichsdorf braucht einen Bypass bevor Verkehrsinfarkt droht

Rainer Gellermann (mitte) im Gespräch mit Bürgern Peter Kalley, UWG (links)
Rainer Gellermann (mitte) im Gespräch mit Bürgern Peter Kalley, UWG (links)

01.10.2016

Am Freitag Nachmittag unterstützte unser Landtagskandidat, Rainer Gellermann, die Forderung derFriedrichsdorf Bürgerinitiative „Pro Umgehungstraße“ für eine Ortsumgehung. „Wenn wir unser Straßennetz mit dem Blutkreislauf des menschlichen Körpers vergleichen, dann können wir die Autobahnen wohl als Aorta bezeichnen. Von der Aorta aus werden die Adern zunehmend kleiner und feiner,“ verglich der FDP-Mann die  Situation in Friedrichsdorf. Es ist nicht die Frage, ob Schäden eintreten, sondern wann - ein „Herzinfarkt“ des Ortsteiles ist wahrscheinlich.

An der Avenwedder Straße kreuzt der Schulweg. Kinder gelten als unsere schwächsten Verkehrs-teilnehmer. Wo viele PKW unterwegs sind, erhöht sich die Unfallgefahr. Wenn Fußgänger gegen PKW oder LWK antreten, ist es meist nicht mit einem Heftpflaster getan und der Rettungswagen steht im Stau. „Wir können dem Herzinfarkt nur mit einem Bypass entgegenwirken,“ fordert Rainer Gellermann von der anwesenden Landtagskandidatin der SPD.

Die derzeitige Verkehrsführung durch die Ortsmitte mit dem zunehmenden Schwerlastverkehr und der damit verbundenen Verkehrs-, Lärm- und Schadstoffbelastung gefährdet die Gesundheit der im Ortsteil lebenden Menschen. Dass Feinstaub und Verkehrslärm gesundheitsschädlich sind, die zu Depressionen führt und die Lebenserwartung verringert, ist hinreichend wissenschaftlich belegt. Es werden bundesweit immer mehr Umweltzonen eingerichtet, weil die Gesundheitsschädigung durch Abgase und Feinstaub bekannt ist – Aber offensichtlich leben in Friedrichdorf Menschen mit einem ganz besonderes starken Immunsystem.

Die Friedrichsdorfer haben sich zu 94 % für eine Ortsumgehungsstraße ausgesprochen. In Senne überwiegen die Stimmen gegen die Umgehungsstraße und Senne hat den Dialog abgebrochen. Rainer Gellermann forderte die Stadt Gütersloh auf, sich stärker für die Friedrichsdorfer einzusetzen. „Nickel verseuchtes Grundwasser sollen die Tipper schlucken, aber den Dialog für die Ortsumgehung will man nicht führen,“ zeigt Gellermann das Missverhältnis auf. Im Rahmen der Regiopolgespräche muss die Ortsumgehung ein Thema sein. Ohne Infrastuktur kann eine Region nicht zusammenwachsen.

Den Verantwortlichen der Friedrichsdorfer Bürgerinitiative „Pro Umgehungstraße“ gebührt Respekt und Anerkennung für ihren jahrelangen Kampf für die Ortsumgehung. 


Ortsumgehung Friedrichsdorf: Anfrage zum Gesprächsstand mit Bielefeld

29.01.2016

FDP fragt nach - Bürgermeister antwortet

 

Wurden die Gespräche zwischen den Städten Bielefeld und Gütersloh zur Ortsumgehung Friedrichsdorf und dem Ausbau der B61 unter dem neuen Bürgermeister fortgeführt und/oder wird beabsichtigt diese fortzuführen?

Welche Ergebnisse wurden bisher erzielt und sollen erzielt werden?

BM Schulz erklärt, dass Grundlage für alle weiteren Bearbeitungsschritte die Daten aus der bundes- weiten Verkehrszählung 2015 sein sollten, die im Herbst 2016 vorliegen würden. Diese Datenbasis implementiere bereits Veränderungen durch die verlängerte A 33 und die Ortsumgehung Ummeln. Daher mache es erst Sinn, im Herbst weitere Gespräche zu führen.


Ortsumgehung Friedrichsdorf: Bezirksvertretung Senne nicht zum Einlenken bereit

01.05.2013

Letzter Versuch gescheitert

VON RAINER HOLZKAMP

 

Gütersloh/Bielefeld. Allzu groß waren die Hoffnungen ohnehin nicht. Nun haben sie sich endgültig zerschlagen. Die Bezirksvertretung (BZV) Senne der Stadt Bielefeld bleibt bei ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der Ostumfahrung als Teil der seit Jahrzehnten geplanten und auf Gütersloher Seite ersehnten Ortsumgehung Friedrichsdorf. Damit sind die Pläne für das rund elf Millionen Euro teure Neubauvorhaben wohl endgültig beerdigt.

 

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Friedrichsdorfer Ortsumgehung steht im Stau

15.01.2013

(Gütersloh, von Carsten Biermann) Bürgerinitiative beklagt fehlende Gesprächsbereitschaft der Senner SPD / Vier Termine abgesagt

 

Die Bürgerinitiative „Pro Umgehungsstraßen“ in Friedrichsdorf kommt keinen Meter vorwärts. Seit Anfang 2012 bemüht sie sich um ein Gespräch mit der Senner SPD. Drei Termine hat der Ortsvereinsvorsteher Andreas Burggräf aus verschiedenen Gründen im vergangenen Jahr abgesagt. Zuletzt schlug die Initiative den 9. Januar vor – und bekam noch nicht einmal eine Antwort. Sie ist sich inzwischen sicher, dass die Partei einen Fortschritt bewusst blockiert.

 

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Stadt und Land investieren in Umgehungsplanung

03.01.2013

(Gütersloh, von Lennart Krause) 127.081, 46 Euro. So viel hat die Stadt Gütersloh bisher mindestens für die Ortsumgehung Friedrichsdorf bezahlt. Und das, obwohl noch kein Meter Strecke gebaut ist. Das geht aus einer Stellungnahme von Maria Unger hervor. Die CDU-Ratsfraktion hatte im Hauptausschuss eine Anfrage an die Bürgermeisterin bezüglich der Umgehungsstraße eingereicht. Aus der Antwort der Stadtoberen geht hervor, dass die Stadt seit dem Jahr 2000 rund 81.000 Euro für externe Gutachten bezahlt hat. Am teuersten sind dabei die Untersuchungen zur Umweltverträglichkeit der neuen Straße. Fast 60.000 Euro haben diese gekostet. Verkehrsgutachten verschlangen bisher rund 20.000 Euro aus der Stadtkasse. An Verwaltungskosten berechnet die Stadt fast 46.000 Euro.

 

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Ohne regionalen Konsens - keine Ortsumgehung

Wie im Planungsausschuss vom 22.11.2012 berichtet, wird die Ortsumgehung Friedrichsdorf von der Düsseldorfer Landesregierung weiterhin als „nachrangig zu planen“ betrachtet. Grund dafür ist die fehlende Einigung der beiden Nachbarstädte Bielefeld und Gütersloh. Dabei geht es um die Trassenführung zwischen den beiden Ortsteilen Windflöte und Friedrichsdorf. Die FDP setzt sich nachdrücklich dafür ein, dass Gespräche zwischen den Städten beginnen und die Bürger endlich entlastet werden.


Position der Grünen

01. Mai 2012

So machen die Grünen Politik. Zuerst kicken sie gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger mehrere Straßenbauprojekte aus der Planung und dann machen sie sich über die Betroffenen lustig. Anstatt den Bürgern in den betroffenen Gemeinde zu erklären, warum gerade sie nicht entlastet werden und Umwelt und Gesundheit weiter Leiden müssen, provozieren die Grünen die Anwohner weiter. Wie hier, Wibke Brems im Landtagswahlkampf, trommelten die Grünen medienwirksam die Gegner solcher Straßenbauprojekte zusammen. Schade nur, dass Frau Brems zuvor nie in Friedrichsdorf gesehen wurde und wahrscheinlich auch zukünftig nicht zu sehen sein wird. Fragt sich, wie sie sich von der Lage der Menschen vor Ort ein Bild machen will.


FDP-Landtagskandidat für Ortsumgehung Friedrichsdorf

4. April 2012

Mit den Worten „als nachrangig zu planen“ vom 22.09.2011 haben der SPD Verkehrsminister Harry Voigtsberger und sein parlament-arischer Staatssekretär Horst Becker (Die Grünen), das Aus für die Ortsumgehung Friedrichsdorf beschlossen. Rot-Grün versucht auf Kosten von Gesundheit und Sicherheit der Friedrichsdorfer Bürger, teure Wahlgeschenke zu finanzieren.

 

Die Gütersloher FDP hat sich bereits seit Dezember 2008 für einen raschen Bau der Ortsumgehung eingesetzt. Wir haben die notwendigen Treffen mit der zuständigen Straßenbaubehörde StraßenNRW arrangiert, damit das Planungsverfahren zügig abgeschlossen und die Umgehung gebaut werden kann. In dieser Zeit haben wir zudem ständigen Kontakt mit der Bürgerinitiative für die Ortsumgehung gehalten, die mit unerschrockenem Enthusiasmus gegen alle Widrigkeiten für das Wohl der Friedrichsdorfer Bürgerinnen und Bürger kämpft.

 

Leider haben uns nicht nur die rot-grüne Landesregierung, sondern auch die heimischen Abgeordneten von den Grünen und SPD immer wieder Steine in den Weg gelegt. Deshalb ist die Landtagswahl am 13. Mai 2012 für uns Gütersloher auch eine Volksabstimmung über die Ortsumgehung Friedrichsdorf.

 

Als Ihr Landtagskandidat für den Wahlkreis Gütersloh trete ich an, um mich für die Belange der Gütersloher Bürgerinnen und Bürger einzusetzen. Es ist mir dabei ein besonderes Anliegen, dass die dringend benötigte Ortsumgehung auf den Weg gebracht wird. Aus diesem Grunde bitte ich Sie. Entscheiden Sie sich gegen Stillstand und für den Fortschritt. Unterstützen Sie den Bau der Ortsumgehung Friedrichsdorf und geben Sie am 13. Mai Ihre Stimme der FDP.

 

Johannes Elstner


Rot-Grün beerdigt die Ortsumgehungen

22.09.2011

Die rot-grüne Landesregierung beerdigt die Ortsumgehungen in Friedrichsdorf und Herzebrock-Clarholz

 

Zu den neuen Prioritäten der Landesregierung im Straßenbau erklärte der verkehrspolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christof Rasche:

 

„Ein Jahr lang hat die Landesregierung ihre wahren Absichten in der Straßenbaupolitik vernebelt und dem Parlament, den betroffenen Kommunen und der Öffentlichkeit Informationen über die Zukunft wichtiger Ausbaumaßnahmen vorenthalten. Heute hat sie mit der Priorisierungsliste die Katze aus dem Sack gelassen: Ortsumgehungen und Lückenschüsse, auf die Bürger und Unternehmen zum Teil schon seit Jahrzehnten warten, werden auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben. Von 116 Maßnahmen der Stufe 1 des Landesstraßenbedarfsplans gehen 79 den Bach runter, von 174 Maßnahmen im vordringlichen Bedarf des Bundes sind es 78, die vor dem Aus stehen. Was Rot-Grün verantwortlichen Umgang mit Ressourcen nennt, ist in Wahrheit eine verantwortungslose Blockade von Mobilität und Wachstum. 

 

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