Neue Westfälische "Neuer Heimatpreis soll 2020 verliehen werden"

07.02.2020

Voraussetzung ist, dass das Land NRW das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro bewilligt.

 

Gütersloh(gans). „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ Das ist der umständliche, aber vollständige Name des vom Land geförderten „Heimatpreises“. Er soll noch in der ersten Jahreshälfte und dann auch 2021 und 2022 erstmals von der Stadt Gütersloh ausgelobt werden. Vorausgesetzt, das Land bewilligt die Mittel fürs Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.

 

Vor einem Jahr hatte die FDP-Fraktion angeregt, den Heimatpreis auszuschreiben. Nun wurde dem Ausschuss für Kultur und Weiterbildung der von der Verwaltung erarbeitete Kriterienkatalog zur Vergabe des Preises vorgelegt. Gewürdigt werden soll damit demnach „das lokale Engagement und nachahmenswerte Praxisbeispiele im Bereich Heimat“. Gemeinnützig arbeitende Vereine, Institutionen oder Privatpersonen können sich bewerben, die Fragestellungen von Heimat und Identität überzeugend behandeln und das Verbindende in den Vordergrund ihrer Arbeit stellen. Eine Jury beurteilt die Bewerbungen. Einzelprojekte können nicht gefördert werden. Die städtischen Kosten für die Organisation des Preises liegen bei rund 2.000 Euro. Marco Mantovanelli (Grüne) regte an, die Ausschreibung um den Aspekt des Erhalts des heimatlichen Naturraums zu erweitern. Dem folgte die Verwaltung ebenso wie der Ausschuss, der den Beschlussvorschlag einstimmig annahm.