Die Glocke "FDP schlägt Kompromiss vor"

17.01.2015

Gütersloh (gl). Im Streit um die Elternbeiträge für die Kindertagesstätten und den offenen Ganztag plädiert die Gütersloher FDP für einen Kompromiss. Nach Ansicht des Ratsherrn Florian Schulte-Fischedick sollte es eine allgemeine Beitragsentlastung in Höhe von 350 000 geben und die übergreifende Beitragsbefreiung von Geschwisterkindern zwischen Tagesbetreuung und Offener Ganztagsschule sollte beibehalten werden. Die Mehrbelastung für den Haushalt der Stadt durch die Geschwisterkindbefreiung soll nicht auf die 350 000 Euro angerechnet werden. Darüber hinaus lehne auch die FDP eine Abschaffung der linearen Beitragsberechnung ab. Die Liberalen fordern die Stadtverwaltung auf, anhand der vorhandenen Zahlen und der von der Politik vorgegebenen Entlastungssumme einen Prozentsatz zu ermitteln, um welchen die Beiträge für alle gesenkt werden. Nach überschlägiger Berechnung würde der Vorschlag der FDP laut Mitteilung bei einem Bruttofamilieneinkommen von 50 000 Euro im Jahr für ein unter dreijähriges Kind bei einer 45 Stunden-Betreuung etwa 35 Euro monatliche Entlastung ausmachen. „Wir wollen ein modernes und gerechtes System beibehalten und seine Akzeptanz durch eine verantwortungsvolle Beitragssenkung für alle Eltern erhöhen“, so Florian Schulte-Fischedick.