Neue Westfälische "Workshop für Stadthalle"

12.05.2012

FDP fordert Workshop zur Stadthalle

 

Gütersloh (raho). Wie die BfGT fordert nun auch die FDP, die vor der Sommerpause geplante Entscheidung zur Zukunft der Stadthalle zu vertagen. Zunächst sollen die Kulturräume einen Workshop für den Sommer oder Herbst vorbereiten und durchführen. Dies sieht ein Antrag der Gütersloher Liberalen für den am kommenden Montag tagenden Kulturausschuss vor.

 

Ziel des Workshops soll die Beantwortung der Frage sein: „Was soll/muss die Stadthalle leisten?“. Anschließend gehe es darum, Entwicklungsszenarien zu erarbeiten und die konkreten Kosten zu ermitteln.

 

An dem Symposium teilnehmen sollen Vertreter jetziger Kunden der Stadthalle, Vertreter regionaler Unternehmen, interessierte Gütersloher sowie Vertreter der Politik und der Verwaltung. Als Grundlage der Diskussion soll das unlängst vorgestellte Symbios-Gutachten dienen.

 

FDP-Fraktionschef Wolfgang Büscher wandte sich dagegen, eine übereilte Entscheidung zu treffen. Es sei im November beschlossen worden, die Machbarkeitsstudie durch ein Symposium zu begleiten. Auch ein Konzept zur Bürgerbeteiligung sollte danach erarbeitet werden. Das sei aber bislang nicht erfolgt.

 

In einer am Freitag verbreiteten Stellungnahme sah die FDP „weiterhin gute Chancen für den Neubau der Gütersloher Stadthalle auf dem heutigen Parkplatz vor der Stadthalle“. Während der Bauzeit der neuen könnte die alte vorübergehend weiter betrieben werden. Maßgebliche Grundlage sei jedoch ein schlüssiges Gesamtkonzept. Dies müsse drei Bausteine beinhalten: ein Anforderungsprofil, ein Entwicklungsszenario und Investitionsmodelle.

 

Laut Symbios-Studie ist eine Sanierung der Stadthalle in drei Abschnitten bis zum Jahr 2015 sinnvoll. Diese Lösung wird auch von den Kulturräumen und Dezernent Andreas Kimpel favorisiert. Kostenpunkt: 10 Millionen Euro. Ein Neubau würden nach groben Schätzungen mehr als doppelt so viel kosten.

 

Eigentlich soll die Grundsatzentscheidung in der Kulturausschusssitzung am 22. Mai fallen. Dort steht das Thema „Revitalisierung/Sanierung auf der Tagesordnung.