Die Glocke "Wellerdiekareal"

23.03.2012

Kaiserstraße: Lob für zügigen Entwicklungsplan

 

Gütersloh (rebo). Viel Lob hat Michael Zirbel am Donnerstag für die Pläne zur Entwicklung des Quartiers an der Kaiserstraße erhalten. Die Mitglieder des Planungsausschusses äußerten einhellig die Meinung, dass es ein „sportliches“ Vorhaben sei – so nannte es Silva Schröder (CDU) –, bis zum Jahresende den Wettbewerb zur weiteren Nutzung des Areals abgeschlossen zu haben.

 

Wolfgang Büscher (FDP) stellte allerdings die Frage, wie es denn um den Kontakt der Verwaltung zu der Familie Wellerdiek stehe, die Eigentümer eines großen Teils des Geländes sei. Er habe mit einem Mitglied der Familie gesprochen und dabei erfahren, dass der Betroffene verwundert darüber sei, dass noch niemand mit ihm geredet habe.

 

„Selbstverständlich hat die Verwaltung mit der Familie Kontakt aufgenommen“, erklärte der Beigeordnete Josef E. Löhr. Es sei auch ein Gesprächstermin ausgemacht worden, den die Eigentümer aber schriftlich abgesagt hätten. Die Verwaltung bemühe sich erneut um ein Treffen.

 

„Natürlich kann man das Gebiet nicht ohne den Eigentümer überplanen“, erklärte Norbert Bohlmann (UWG). Der könne aber schnell wechseln. Auch die Ausschussmitglieder der anderen Fraktionen betonten, dass es unerlässlich sei, die Familie Wellerdiek ins Boot zu holen.

 

Insgesamt fand die Vorlage der Verwaltung die Zustimmung der Politik. Die Bürgerbeteiligung soll jetzt so schnell wie möglich mit einer Auftaktveranstaltung beginnen. Dort haben alle Interessenten die Möglichkeit, sich für die Mitarbeit in drei inhaltlich aufeinander aufbauenden Workshops anzumelden.