Westfalen-Blatt "Bebauung Kolbeplatz"

20.01.2012

Der Finke-Neubau nimmt die erste Hürde

Ausschuss genehmigt die Änderung des Bebauungsplanes

Von Stephan Rechlin

 

Gütersloh (WB). Der Finke-Neubau am Kolbeplatz hat die erste große Hürde genommen. Der Gütersloher Planungsausschuss stimmte ge-stern Abend der notwendigen Änderung des Bebauungsplanes zu - einstimmig.

 

Im neuen Plan soll es den Investoren - der G-eins & Geno Immobilien GmbH & Co. oHG von Architekt Walter Hauer und Geno-Geschäftsführerin Heike Winter - unter anderem ermöglicht werden, drei- bis viergeschossig zu bauen. Ferner werden Satteldächer zugelassen. Der Weg zwischen Eickhoffstraße und Kolbeplatz wird zur Fußgängerzone.

Dieser Planänderung stimmte auch Norbert Morkes (BfGT) zu, der sich in den zurückliegenden Jahren vor allem für eine Lösung auf dem konkurrierenden Wellerdiek-Areal eingesetzt hatte. Morkes: »Der Neubau entspricht der von uns gewünschten vorrangigen Bebauung des Kolbeplatzes. Darum begrüßen wir das Projekt.« Bauordnungsamtsleiter Dietmar Buschmann forderte er zu Aufmerksamkeit auf, damit nicht wie im Falle Daltropstraße, Friedhofstraße und Auf'm Kampe immer wieder neue Plan-Änderungen erforderlich werden müssten.

Für die CDU begrüßte Silva Schröder das Projekt: »Der alte Plan hat seine Zeit gehabt. Eine Änderung ist überfällig.« Dr. Thomas Krümpelmann (SPD) erwartet ein architektonisch hervorragendes Ergebnis, so wie es Walter Hauer auch an anderen Stellen in der Stadt realisiert habe. Maik Steiner (Grüne) bat die Verwaltung, dem Imbissbuden-Inhaber Augin Güven bei der Suche nach einem neuen Standort zu helfen. Dr. Wolfgang Büscher (FDP) stimmte zu, ohne den Abschied von der von der CDU einst angelegten Boule-Bahn zu bedauern. Keine Träne weint Norbert Bohlmann dem kleinen Imbiss hinterher: »Er hätte dort nie genehmigt werden dürfen.«