Die Glocke "Rathaussanierung"

27.05.2011

Entrüstung am Rathaus freut Mitarbeiter

 

Gütersloh (din) - Erst ist die Plane verschwunden, jetzt wird das Gerüst abgebaut. Mit der Sanierung der Westfassade des Rathauses I sind die Arbeiten aber noch nicht beendet. Das Erdgeschoss steht aus und soll möglichst noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden.

„Die Kollegen haben neun Monate hinter Planen gesessen und sind alle froh, das es vorbei ist“, sagte Heike Schindler, Leiterin des Fachbereichs Hochbau, am Donnerstag der „Glocke“. „Jetzt sieht man Gütersloh wieder.“

 

Im vergangenen Juli war mit den Arbeiten an der Fassade zur Berliner Straße begonnen worden. Die Mittel aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung kamen der Stadt gerade recht. Mit 980 000 Euro schlägt dieser Teil der Sanierung zu Buche. Dafür wurden fast 120 Fenster ausgewechselt gegen neue Aluminium-Verbundfenster mit Dreifachverglasung und eingebautem Sonnenschutz. Zudem wurde die Fassade aus Tengener Muschelkalk ausgebessert. Das lässt sich an den helleren Steinen erkennen.

 

Wie das Erdgeschoss des Rathauses I künftig genutzt werden soll, steht noch nicht fest. Überlegungen gehen in Richtung Bistro. Wie berichtet, gibt es dazu Gespräche mit dem Wertkreis. „Unabhängig von der Nutzung werden wir die Fassade erneuern müssen“, sagte Heike Schindler. Die Kosten dafür stünden noch nicht fest.

 

Seit 2006 wird nun am Rathaus gebaut. Die Fassadensanierung hatte damals mit den beiden Südseiten der Gebäude (mit dem Glockenspiel und zur Sparkasse) begonnen. Seither hat die Stadt 3,4 Millionen Euro in die Sanierung gesteckt. Hinzu kommen die 980 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II. Die Erweiterung des Rathauses II und der neue zentrale Eingangsbereich haben 4,2 Millionen gekostet. Damit sind in den vergangenen fünf Jahren 8,58 Millionen Euro am Rathaus verbaut worden.