Westfalen-Blatt "Klaus Oldenburg gestorben"

07.01.2011

Trauer um FDP-Politiker Klaus Oldenburg: In Gütersloh Akzente gesetzt

Gütersloh (mdel). Die Gütersloher FDP trauert um ihren ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Klaus Oldenburg. Der engagierte Kommunalpolitiker starb am vergangenen Dienstag im Alter von 83 Jahren.

Klaus Oldenburg entstammte einer pommerschen Bauernfamilie. Nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs - er verlor Vater und Mutter und wurde selbst viermal verwundet - gelangte er aufgrund persönlicher Beziehungen nach Gütersloh, wo er eine Maurerlehre absolvierte. Später studierte Klaus Oldenburg in Schleswig-Holstein Architektur und Landwirtschaft. Nach dem Examen arbeitete er zwei Jahre beim Evangelischen Hilfswerk als Architekt. Dann machte er sich selbstständig und baute in Gütersloh viele Wohn- und Geschäftshäuser, wobei die Besitzung Potthoff (Ecke Berliner Straße/Münsterstraße) städtebauliche Akzente setzte. 

Von 1970 bis 1975 war Klaus Oldenburg sachkundiger Bürger im Planungsausschuss. In den Rat der Stadt Gütersloh zog er 1975 ein. Von 1984 bis 1994, bis zu seinem Ausscheiden aus dem Stadtparlament, war er Vorsitzender der FDP-Fraktion.

Der Trauergottesdienst ist am Montag, 10. Januar, um 14 Uhr in der Friedhofskapelle, Friedhofstraße. Anschließend erfolgt die Beisetzung.