Neue Westfälische "ALDI/EDEKA nach Avenwedde"

03.03.2010

FDP für Korrektur des Einzelhandelskonzepts Gleiches Recht für Avenwedder gefordert

 

Gütersloh (raho). Das neue Einzelhandels- und Zentrenkonzept für Avenwedde-Mitte muss nach Ansicht der FDP-Fraktion umgehend nachgebessert werden. Die Fläche, in der Einzelhandel erlaubt ist, solle bis zur Carl-Miele-Straße erweitert werden, fordert der Vorsitzende Wolfgang Büscher in einer Reaktion auf die Bürgerversammlung zum Rahmenplan Avenwedde in der vorigen Woche. „Die Bürger dort haben wie alle anderen Gütersloher auch ein Anrecht auf eine wohnungsnahe Einzelhandelsversorgung.“

 

Wie berichtet, sehen Aldi und Edeka an ihren jetzigen Standorten keine Expansionsmöglichkeiten und suchen nach einem neuen gemeinsamen Quartier. Sie favorisieren das Westerfellhaus-Gelände zwischen Carl-Bertelsmann- und Spexarder Straße.

 

„Dies ist viel besser, als den Aldi an seiner jetzigen Stelle auszubauen und einen neuen Edeka-Markt auf der anderen Seite der Osnabrücker Landstraße auf dem ehemaligen Bolzplatz-Gelände anzusiedeln“, so Büscher. Die Querung der Straße beim Einkauf in beiden Märkten sei zudem ein vermeidbares Gefahrenpotential.

 

Alles in allem sei eine bürgernahe Einzelhandelsversorgung nur auf dem Westerfellhaus-Gelände zu realisieren. Dafür sind laut FDP „die fehlerhaften Ziele“ des Einzelhandels- und Zentrenkonzepts für Avenwedde durch den Planungsausschuss schnellstmöglich zu revidieren.