Neue Westfälische "Bockskrug"

18.01.2008

Ausschuss will Stadtpark schützen

Gütersloh (raho). Die Sorgen von Anwohnern des Stadtparks um die Zukunft des „Bockskrug“-

 

Areals sind gestern im Planungsausschuss auf großes Verständnis gestoßen. Sprecher aller Fraktionen unterstützten Forderungen, eine mögliche Neubebauung am Eingang zum Park nur in engen Grenzen zuzulassen. Das heißt die Gebäude dürfen nicht höher als anderthalb Geschosse werden, und auf den alten Baumbestand gilt es, Rücksicht zu nehmen.

 

Nachdem Sprecher einer Anwohnerinitiative und des Fördervereins Stadtpark Gelegenheit hatten, ihre Bedenken und Forderungen auch noch einmal mündlich vorzutragen, folgte der Ausschuss per einstimmigem Beschluss den Bürgeranträgen und leitete ein Bebauungsplanverfahren ein, in dem die genauen Beschränkungen festgelegt werden. Sollte vor Abschluss des Verfahrens ein Bauantrag bei der Stadt eingehen, besteht nach Aussage von Stadtbaurat Josef E. Löhr die Möglichkeit, unerwünschte Entwicklungen per Veränderungssperre zu vermeiden. Insgesamt lasse sich mit diesem Instrument vier Jahre an Zeit gewinnen. Löhr riet auf Nachfrage der FDP aber davon ab, bereits jetzt davon Gebrauch zu machen, da sonst Fristen beginnen zu laufen. Die CDU drückte ihr Bedauern aus, dass mit dem „Bockskrug“ eine „Institution unwiederbringlich verlorengeht“.