Westfalen-Blatt "Wigginghaus sollte bleiben"

25.10.2006

FDP und BfGT dafür

 

Gütersloh (WB/rec). Sowohl FDP als auch BfGT wollten immer schon die Zahl der Dezernate in der Stadtverwaltung reduzieren. Im Falle der Vertragsverlängerung des Ersten Beigeordneten Dr. Klaus Wigginghaus hätten sie jedoch einer Ausnahme zugestimmt.

 

Die FDP hatte mit dem Abschied von Kulturdezernent Ansgar Wimmer eine Reduzierung der Dezernate vorgeschlagen. Doch vor zwei Jahren sei dazu keine Fraktion bereit gewesen. Diesmal wäre die FDP laut einer Pressemitteilung jedoch dazu bereit gewesen, den Vertrag des Ersten Beigeordneten um zwei Jahres zu verlängern. Zum einen, weil die Kompetenz von Dr. Wigginghaus keinen Zweifel erlaube; zum anderen, weil sie sich dessen Sachverstandes bei der Einführung des neuen kommunalen Finanzmanagements und der 20-Millionen-Euro-Investition in ein neues Theater gerne weiter bedient hätte. In ihrer Mitteilung erinnert die FDP an eine pikante Personalentscheidung von 1999. Damals habe die SPD mit Unterstützung der Grünen das Angebot des ehemaligen Stadtdirektors Dr. Gerd Wixforth ausgeschlagen, über die Pensionsgrenze hinaus für sieben Monate bis zur Kommunalwahl im Amt zu bleiben. »Heute sind Bündnis 90/Die Grünen wieder einmal Mehrheitsbeschaffer - diesmal aber für die CDU«, stellt FDP-Fraktionsvorsitzender Hartwig Fischer fest.