Westfalen-Blatt "FDP-Ortsverband im 2. Hj."

05.08.2006

»Es lohnt sich, in Gütersloh zu investieren«

FDP-Ortsverband stellt seine politischen Schwerpunkte für das zweite Halbjahr 2006 vor

 

Gütersloh (cu). Nachdem mehr als die Hälfte des Jahres vergangen ist, will sich der FDP-Ortsverband Gütersloh nun auf seine Politikfelder für das zweite Halbjahr konzentrieren. »Wir wollen einige Punkte ansprechen, die der Stadt am meisten unter den Nägeln brennen«, so Vorsitzender Dr. Gerd Sonntag.

Am wichtigsten ist der FDP dabei der Flächennutzungsplan 2020, in dem nach ihren Vorstellungen eine 100 Hektar große Gewerbefläche gegenüber dem Flughafen an der Marienfelder Straße ausgewiesen werden sollte. »Wir streben einen wirtschaftsfreundlichen Kurs an, um innerhalb von Gütersloh konkurrenzfähig zu bleiben«, erklärt der stellvertretende Vorsitzende Dr. Wolfgang Büscher. Die Standtortbedingungen der möglichen Gewerbefläche seien laut Büscher ideal: Der Flughafen liegt gleich gegenüber und ein Anschluss an die TWE-Eisenbahn sowie an die A33 seien sicherlich möglich. Zusätzlich soll eine Quertrasse zwischen Marienfelder Straße und Herzebrocker Straße in Form des Ausbaus der bestehenden Straßen Auf der Kosten und Stellbrink entstehen. 

Die CDU habe das anvisierte Areal allerdings als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen, sodass für die Realisierung des Projektes dieser Status erst wieder zurückgenommen werden müsste. Laut Büscher sollte dies schnell geschehen, »denn es kann nicht sein, dass solche Chancen einfach leichtfertig vertan werden«.

Ein ähnliches Vorgehen wünscht sich die FDP für das Pfleiderer-Gelände: Nach ihren Plänen sollte dort ein Baumarkt mit Komplettsortiment entstehen, der gleichzeitig als Lärmschutz für das Mädchenviertel fungieren würde. »Wir müssen grünes Licht für den Investor geben«, fasst Büscher den Sachverhalt zusammen, »damit andere Unternehmer sehen: Es lohnt sich noch, in Gütersloh zu investieren.«