Die Glocke "Kosten für Stadtbibliothek werden erneut beraten"

08.02.2006

Gütersloh(rebo). Die Instandhaltung der Stadtbibliothek war gestern erneut Thema im Ausschuss für Schule und Bildung. Wolfgang Sieveking, Geschäftsführer der Stadtbibliothek, stellte die notwendigen Maßnahmen noch einmal vor. Er betonte, dass nicht der Eindruck entstehen dürfe, die Einrichtung werde das ganz Jahr eine Baustelle sein. Im laufenden Jahr müsse das erste Obergeschoss renoviert werden. "Die Maßnahme wird in vier bis fünf Abschnitten durchgeführt. Der Betrieb läuft weiter. Es kann allerdings zeitweise vorkommen, dass einige Medien nicht zugänglich sind." 1350 Regalmeter sollen neu lackiert werden. Kosten: 30 000 Euro. Der Doppelboden des Geschosses muss saniert werden und schlägt mit Kosten von 55 000 Euro zu Buche. Es sei sinnvoll, diese Arbeiten gleichzeitig durchzuführen, sonst müssten die Regale zweimal ausgeräumt werden, erklärte Sieveking. Außerdem sollen die Beläge der Treppenläufe erneuert (10 00 Euro) und die Wände im ersten Obergeschoss gestrichen werden (5000 Euro). "Die Renovierung soll von Mai bis November durchgeführt werden. Die Kosten stehen im Haushaltsplan, es sind keine weiteren Zuschüsse notwendig", betonte Sieveking. Dr. Thomas Foerster (CDU) dankte dem Geschäftsführer und betonte, dass er die Erneuerungen in der Stadtbibliothek für ganz normale Aufgaben halte, die an einem 23 Jahre alten Gebäude abgearbeitet werden müssten. Dr. Wolfgang Büscher (FDP) erklärte, er habe sogar erwartet, dass mehr Renovierungsmaßnahmen anstünden. Der Ausschuss stimmte der Mittelbemessung zur Unterhaltung des Bibliotheksgebäudes und der Maßnahmenplanung einstimmig zu. Der Kontrakt und Wirtschaftsplan der Stadtbibliothek soll in zweiter Lesung noch einmal beraten werden. Der gedeckelte Betriebskostenzuschuss für 2006 beträgt 1,514 Millionen Euro. Im Wirtschaftsplan werden jedoch zusätzlich 14 000 Euro für steigende Raumkosten aufgeführt. Sie setzen sich zusammen aus steigenden Gaspreisen (4800 Euro), bauliche Sondermaßnahmen aus Gründen des Arbeits- oder Brandschutzes (4500 Euro) und der Unterhaltung des allgemeinen Inventars (4700 Euro). Thomas Ostermann sagte, dieser Betrag sei der SPD bei gedeckeltem Zuschuss zu viel. Die anderen Fraktionen schlossen sich der Forderung nach einer zweiten Beratung an.