PM totales Rauchverbot NRW

Kein Qualm mehr in der Eckkneipe" - JuLis Gütersloh kritisieren absolutes Rauchverbot 


Der "Tanz in den Mai" 2013 wird als letzter unbeschwerter Feiertag für viele Bürgerinnen und Bürger in Erinnerung bleiben. Denn das von der rot-grünen Landesregierung durchgesetzte absolute Rauchverbot, wird ab dem 1. Mai für Gäste, Gastronomen und Veranstalter zu spürbaren Einschnitten führen. 

Der Nichtraucherschutz ist ein wichtiges Ziel. Dazu stehen auch die Jungen Liberalen Gütersloh. Gerade die Ausnahmen im Nichtraucherschutzgesetz der schwarz-gelben Vorgängerregierung waren hier ein guter und breit akzeptierter Kompromiss zwischen dem wichtigen und sinnvollen Schutz der Nichtraucher und den Bedürfnissen von Rauchern. Warum die Landesregierung nun abgeschlossene Raucherräume und sogar das Rauchen in geschlossenen Gesellschaften verbieten möchte, erschließt sich dem Bürger nicht. Wenn Gäste und Wirt rauchen, macht ein Nichtraucherschutz keinen Sinn. Die Landesregierung verfolgt hier eine Politik des erhobenen Zeigefingers. 

Dazu erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen, Johannes Elstner:  "Man möchte die Bürger zum richtigen Leben erziehen. Wir Liberalen setzen dagegen auf die Entscheidungsfreiheit jedes Einzelnen." Bereits als Landtagskandidat der FDP zur Wahl 2012 hat sich Elstner gegen das absolute Rauchverbot eingesetzt. "Als ich vor einem Jahr in den betroffenen Kneipen unterwegs war, wollte man mir keinen Glauben schenken. Alle dachten, dass die Regierung dieses Vorhaben nicht umsetzen kann, weil zu viele Arbeitsplätze und Investitionen bedroht wären. Heute wissen wir es besser." Auch in Gütersloh haben viele Gastronomen in den letzten Jahren freiwillige Investitionen in abgetrennte Raucherräume getätigt. Und gerade auch die kleine Eckkneipe wird unter dem neuen rot-grünen Rauchverbot leiden. Beispielhaft sind hier die Lokalitäten Unter den Ulmen "Gütersloher Brauhaus" und "Alte Heuwage". 

Die JuLis Gütersloh haben bereits im vergangenen Jahr mit einer Kampagne die Verbotskultur der rot-grünen Landesregierung kritisiert. "Es bleibt abzuwarten, in welchen privaten Lebensbereich die Landesregierung als nächstes hineinregieren will!", so Elstner abschließend.