Spitzenkandidat Droste als Stimme der Jugend

Am Samstag fand die Kreiswahlversammlung der Kreis FDP statt. Bei dieser Veranstaltung wählten die Liberalen die Kandidaten für die Reserveliste zur Kreistagswahl. Der von den Jungen Liberalen nominierte Jan Droste, konnte sich in einer Kampfabstimmung mit deutlicher Stimmenmehrheit auf Platz 4 durchsetzen. 

Als Schriftführer im FDP Kreisvorstand, Beisitzer im Kreisvorstand der JuLis und sachkundiger Bürger im Versmolder Rat ist er fest in der liberalen Familie verwurzelt und konnte schon in jungen Jahren umfangreiche politische Erfahrungen sammeln. „Schon seit über acht Jahren engagiere ich mich politisch und bin momentan auch sachkundiger Bürger im Kreistag. Doch möchte ich mich in Zukunft noch besser für die politischen Interessen der jungen Generation einsetzen, denn diese benötigt dringend eine starke liberale Stimme. Thematisch möchte ich mich mit dem Übergang von der Schule zur Ausbildung beschäftigen. Auch eine zukunftsgerechte Haushaltspolitik liegt mir am Herzen, weil meine Generation die heutigen Schulden in der Zukunft zu bewältigen hat.“ , sagte der Fachinformatiker Jan Droste zu seiner Kandidatur. 

Der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Johannes Elstner ergänzte zu den Worten seines Spitzenkandidaten: „Eine generationsübergreifende Fraktion wird die FDP enorm bereichern. Wir haben in den vergangen Jahren gezeigt, dass wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und nun untermauern wir unsere politischen Forderungen auch personell." Neben dem 26jährigen Jan Droste gehen auch die (Noch-)Jungliberalen Paul Neß auf Platz 6 und Johannes Elstner auf Platz 10 (beide 33) ins Rennen. 


Johannes Vogel “Schwarz-Gelb oder Chaos”

Mit dem Besuch des Bundestagsabgeordneten Johannes Vogel, dem Sprecher der jungen Gruppe der FDP im Bundestag, sind die Jungen Liberalen Gütersloh in die heiße Phase des Bundestagswahlkampfs gestartet. In der „Speakers’ Corner“ des Irish Pubs Gütersloh machte Johannes Vogel klar, dass es bei dieser Wahl um eine Richtungsentscheidung geht. Auf der einen Seite steht die christlich-liberalen Politik, die durch die europäische Schulden- und Finanzkrise führt, hervorragende Arbeits- und Wirtschaftsdaten aufweise und insbesondere mit der FDP und ihrer Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger eine Garantin für die Bürgerrechte und die Freiheit hat. Während auf der anderen Seite Parteien stünden, die staatliche Bevormundung, eine überbordende Belastung der Mitte durch höhere Steuern für Unternehmen und Familien, eine Schuldenunion in Europa, mehr Verbote und weniger Freiheit in allen Bereichen der Gesellschaft durchsetzen wollen.

Angesichts dessen, dass die Menschen mit der von Angela Merkel geführten Bundesregierung zufrieden seien und die Umfragen keine Mehrheit für Rot-Grün erkennen lassen, verwies Johannes Vogel auf die Gefahr einer rot-rot-grünen Zusammenarbeit.

Der JuLi-Kreisvorsitzende Johannes Elstner verwies in der anschließenden Diskussion auf die Ankündigung des SPD-Parteichefs Gabriel, direkt nach der Wahl einen Parteikonvent einberufen zu wollen: „Wozu ist der gut? Doch wohl nur, um sich von den Genossen grünes Licht für eine Kooperation mit der Linkspartei geben zu lassen!“ Auch weil SPD, Grüne und Linke zum Teil mit innerparteilichen Streitigkeiten zu kämpfen haben, gehe es bei der Wahl letztlich um die Frage „Schwarz-Gelb oder Chaos“. 

In der Diskussion ging es auch um tagespolitische Geschehen, bei der die Syrien-Frage eine große Rolle spielte. Hier machte Johannes Vogel deutlich, dass zunächst einmal der Bericht der Giftgasinspektoren der UN abgewartet werden müsse und eine direkte Beteiligung der Bundeswehr an Kampfhandlungen für ihn nicht in Frage komme. Daneben drehte sich die Diskussion um die Möglichkeiten von jungen Menschen, sich politisch zu engagieren.

Johannes Elstner warb dafür, in politischen Jugendorganisation oder Parteien das Gemeinwesen zu gestalten. „Gerade auf kommunaler Ebene bieten sich hier vielfältige Möglichkeiten, aber auch Einblicke in die große Politik lassen sich, z.B. über Parteitage und Kongresse, sehr rasch gewinnen.“