„Auch Politik braucht Zahlenmenschen“

Auf ihrem 47. traditionellen Grünkohlessen warnte Otto Fricke, Haushaltsexperte der FDP-Bundestagsfraktion, die hiesigen Liberalen vor einer zu leichtfertigen Haushaltspolitik. „Sicherlich. Der Politiker, der allen alles verspricht, ist beliebter, aber deshalb sind die Entscheidungen noch nicht richtiger." Fricke plädiert für eine schonungslose Offenheit in der Haushalts-politik. Es muss den Bürgerinnen und Bürgern transparent gemacht werden, wie viel mehr Steuern sie dafür zahlen müssen, oder was dagegen wegfallen wird. Nur so könnten fundierte Entscheidungen getroffen werden. Fricke thematisierte in diesem Zusammenhang auch die Finanzierung von Investitionen durch Schulden. Ein Kredit, den eine Familie aufnimmt, um sich den Traum vom Eigenheim zu leisten, wird von der Gesellschaft allgemein positiv gesehen. Wohingegen ein Kredit zur Finanzierung eines Sportwagens, bei vielen für Kopfschütten sorgen würde. Ähnlich verhält es sich bei Investitionen des Staates, bei denen immer wieder ausgelotet werden muss, was zur Daseinsfürsorge gehört und was Luxus ist.

Für alle Anwesenden waren die unterhaltsamen Aussagen Inspiration für die anstehenden Haushaltsberatungen in den kommunalen Parlamenten. 


Gründerpreis der Freien Demokraten - Jetzt bewerben!

29.09.2019

Unsere Soziale Marktwirtschaft lebt von mutigen Unternehmerinnen und Unternehmern. Sie verdienen daher eine breite gesellschaftliche Anerkennung und politische Unterstützung. Uns Freien Demokraten ist es deshalb ein besonderes Anliegen, mehr Menschen im Kreis Gütersloh für eine berufliche Selbstständigkeit zu begeistern, ihnen Hindernisse und Bürokratie aus dem Weg zu räumen und mutige Unternehmensgrün-dungen zu würdigen. Denn mit Eigenverantwortung, Kreativität und Gestaltungswillen leisten Gründerinnen und Gründer nicht nur einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort; sie verkörpern auch unsere liberalen Werte wie kaum eine andere Berufsgruppe.

Daher loben die Freien Demokraten und Jungen Liberalen im Kreis Gütersloh erstmals einen mit 500 Euro dotierten Gründerpreis aus, der im Rahmen unseres Neujahrsempfanges am 19. Januar 2020 vergeben wird. Wir suchen mutige Menschen aus dem Kreis Gütersloh, die sich innerhalb der letzten fünf Jahre mit einer innovativen Idee selbstständig gemacht haben - egal ob im Handwerk, als Dienstleistungs- oder Internet-Startup, oder mit einem spannenden Produkt.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen oder eine Gründerin oder einen Gründer in Ihrem persönlichen Umfeld kennen, besuchen Sie gerne unsere Homepage für weitere Informationen. Dort können Sie sich auch für den Preis bewerben oder eine Gründerin oder einen Gründer vorschlagen. Wir freuen uns über viele Nominierungen und stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung


"Sicherer Hafen" löst nicht die Probleme

13.09.2019

Zum Antrag der SPD-Fraktion im Gütersloher Rat erklärt FDP-Ratsherr Eckhard Fuhrmann: 

"Ich werde dem Antrag der SPD zustimmen, weil ich es für eine humanitäre Pflicht halte, Menschen vor dem Ertrinken zu retten und sie dann auch menschenwürdig zu versorgen.

Dennoch ist dies nicht die Lösung des eigentlichen Problems. 

1. Die Bundesregierung muss einen verbindlichen Verteilungsschlüssel auf europäischer Ebene erreichen.

2. Die EU muss auch durch finanzielle Unterstützung die Lage in libyschen Flüchtlingslagern soweit verbessern, dass sie ihren eigenen Werten nach einer menschenwürdigen Behandlung entspricht. 

3. Es müssen in Libyen und anderen nordafrikanischen Ländern verstärkt Möglichkeiten geschaffen werden, von wo aus man einen Antrag auf Einwanderung oder Asyl stellen kann, damit Menschen sich nicht gar nicht erst in die Hände von kriminellen Schleusern auf diese lebensgefährliche Reise nach Europa aufmachen müssen."


Klimanotstand

12.07.2019

Stellungnahme des FDP-Ratsherrn, Eckhard Fuhrmann, zum gemeinsamen Antrag der Ratsfraktionen: "Auch ich stimme dem gemeinsamen Antrag zu. Kritiker werden sicher zu diesem Antrag sagen, dass er zu allgemein, zu unverbindlich sei. Natürlich wird es zu den möglichen Maßnahmen, über die wir in naher Zukunft zu entscheiden haben, noch unterschiedliche Meinungen geben. Der Wert dieses Antrags liegt für mich darin, dass wir uns zu einem gemeinsamen Ziel bekennen. Das schließt konstruktiven Streit über die Wege und einzelne Instrumente nicht aus. Die technologischen Entwicklungen vollziehen sich in einem rasanten Tempo. Offenheit demgegenüber wird die besten Ergebnisse hervorbringen. Ich bin zuversichtlich, dass wir diese Auseinandersetzung in gegen-seitigem Respekt voreinander führen können."

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Gemeinsamer Klimaschutzantrag
Der gemeinsame Antrag ist mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen, BfGt und FDP angenommen worden. Dagegen stimmte die UWG und die Linken.
19 07 11 gemeins Antrag Klimaschutz.pdf
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Stellungnahme des FDP-Kreisverbandes zum Klimanotstand:


Die Stadt ist nicht der bessere Bauherr!

17.05.2019

Zur aktuellen Diskussion um den Erwerb der ehemaligen Britenhäuser von der Bundesanstalt für Immobilienauf-gaben (BImA) durch die Stadt erklärt die Gütersloher FDP: Wir halten es nicht für zielführend, dass die Stadt die Wohnungen zu Höchstpreisen erwirb, um diese dann in Eigenregie abzureißen und neue Wohnungen zu errichten. Die Stadt ist nicht der bessere Bauherr! Was passiert, wenn die Stadt selbst als Bauherr auftritt, kann derzeit an unterschiedlichen Langzeitbaustellen in unserer Stadt beobachtet werden. Vielmehr sollte die Stadt alle ordnungsrechtlichen Maßnahmen, wie einen durchdachten Bebauungsplan nutzen, um die Quartiere zu entwickeln. Für die Gütersloher Liberalen sollen folgende Kriterien dabei Priorität haben:

    1. eine soziale Durchmischung des Quartiers

    2. eine zügige Bebauung

    3. eine optimale Ausnutzung der Bebauungsfläche

    4. keine öffentliche Subventionierung von Bauland


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