Chancen die sich ergeben müssen genutzt werden

03.07.2016

Ein besonderes Jubiläum konnten die Freien Demokraten im Kreis Gütersloh an diesem Sonntag feiern. Am 04. Mai 1946, also vor 70 Jahren, wurde der Kreisverband mit seinerzeit 8 Mitgliedern gegründet. Allerdings nicht ganz freiwillig: So wurde damals die Gründung einer neuen demokratischen Partei von der dama- ligen Britischen Besatzmacht angeordnet. Die Zeiten haben sich seither doch sehr verändert. Es zweites ganz seltenes Jubiläum gab es zu- sätzlich zu feiern: Peter-Georg Manuth aus Verl wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Der Kreisvorsitzende Hermann Ludewig freute sich darüber, zahlreiche FDP-Mitglieder sowie einige Ehrengäste auf dem Meierhof Rassfeld in Gütersloh zum Sommerfest der Partei begrüßen zu können. Dazu zählten der Bürgermeister der Stadt Gütersloh Henning Schulz, der Kreisvorsitzendende der CDU, Ralph Brinkhaus, der Vorsitzende der SPD im Kreis, Hans Feuß sowie der Sprecher der Freien Wähler im Kreistag Johannes Sieweke.
Bürgermeister Schulz hat in seinem Grußwort darauf hingewiesen, dass die Liberalen über Jahrzehnte hinweg ihre Spuren in Gütersloh hinterlassen haben. So war es Dr. Paul Gehring, heutiger Ehren- vorsitzender der FDP im Kreis, der sich vor vielen Jahren mit anderen Mitstreitern für den Erhalt der Weberei eingesetzt hat und so dazu beigetragen hat, den damals geplanten Abriss zu verhindern.
Als Gastredner war Prof. Dr. Pinkwart angereist. Der ehemalige Minister für Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie stellvertretende Ministerpräsident des Landes NRW leitet heute die Handelshochschule Leipzig. Im ging es in seinem Vortrag um die Kernwerte des Liberalismus. Liberale stellen sich Neuem und begreifen Veränderungen zunächst als Chance. In einer globalisierten Welt, die sehr starken Veränderungen unterliegt sei diese Haltung auch dringend notwendig. „Die heutige Zeit ist, was den Grad der Veränderung angeht, mit der Industrialisierung vergleichbar. Das Weltwissen verdoppelt sich alle 2 Jahre. Damit müssen wir umgehen und die Chancen, die sich ergeben nutzen. Freiheit heißt aber nicht, alles unreguliert zu lassen. Die Freiheit des Einzelnen muss sich innerhalb eines klaren Regelwerks entfalten. Das ist das Prinzip der Rechtstaatlichkeit.“ so der ehemalige FDP-Spitzenpolitiker.
Mit Sorge sieht Pinkwart die Verrrohung der politischen Debattenkultur. Was früher ein sorgfältig formulierter Leserbrief war, sei heute ein schneller Post in den sozialen Netzwerken. Die Sprache die dabei verwendet wird, zum Teil auch von politischen Wettbewerbern, sei leider zu häufig stillos und gefährlich. „Sprache ist der Vorbote für viele Dinge.“ Die etablierten Parteien müssen Politiker, die sich solchen Mitteln bedienen immer wieder stellen.
Den Brexit bezeichnete Pinkwart als Versagen der politischen Führung in Großbritannien, die es nicht vermocht haben, die Werte und die Wichtigkeit der europäischen Familie zu vermitteln. Mit Blick auf die derzeitige Flüchtlingssituation bekräftigt Andreas Pinkwart die Forderung der FDP nach einem modernen Zuwanderungsgesetz.


FDP will Bürger zum Stadtbuskonzept befragen

28.06.2016

Seit dem 5. Oktober ist das neue Gütersloher Stadtbuskonzept in Betrieb. So konnten die Stadtwerke und die Fahrgäste über ein halbes Jahr Erfahrungen machen. Auf diese möchte der Stadtverband der FDP in seinem Antrag zur Evaluation des Stadtbuskonzeptes, der zum nächsten Hauptausschuss gestellt wird, zurückgreifen. „Noch vor der Einführung des neuen Stadtbusnetzes wurde versprochen, dass das Betriebszeitfenster probehalber für ein halbes Jahr getestet werde,“ so der Stadtverbands-vorsitzende, Dirk Stockamp. Nach den Sommerferien soll die Verwaltung in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Beschwerden und Vorschläge der Fahrgäste sammeln. In einem zweiten Schritt sollen dann Verbesserungen erarbeitet und umgesetzt werden.
Um zu erfahren, wo der Schuh drückt, haben die Gütersloher Freien Demokraten kurzerhand selbst eine Befragung am ZOB durchgeführt. Die Fahrgäste wurden zum Streckennetz, zur Taktung, zu den Fahrzeiten und zur Erreichbarkeit und Ausstattung der Haltestellen befragt. „Uns hat es überrascht, dass über 90% der Fahrgäste grundsätzlich zufrieden mit dem ÖPNV-Angebot in Gütersloh sind“, sagt Rainer Gellermann, ein Initiator der Umfrage.
Trotzdem sind bereits mehrere Beschwerden von den Fahrgästen vorgetragen worden. Die am häufigsten genannte Forderung ist eine Verlängerung der Fahrzeiten über 20 Uhr hinaus. „Vielen Nutzern scheint das Anruf-Linien/Sammel-Taxi nicht bekannt, zu unsicher oder zu kompliziert zu sein,“ ergänzt Stockamp seine Eindrücke aus den Gesprächen der Umfrage. So stellt sich die Frage, welche Erfahrungen die Stadtwerke mit dem Ersatzverkehr nach 20 Uhr gemacht haben und wie sie dessen Attraktivität steigern wollen. Nach der Auffassung der FDP braucht es eine Öffentlichkeits- und Aufklärungskampagne der Stadtwerke.
Weitere Vorschläge, die an die Gütersloher Freien Demokraten herangetragen wurden, betreffen die neue Linienführung der Busse. Hier wurde besonders häufig die Linienführung durch Blankenhagen und den damit verbundenen Wegfall von Haltestellen genannt. Des Weiteren möchten die Güters- loher durch die Einrichtung einer Linie auf dem Gütersloher Stadtring weitere Umsteigemöglichkeiten und direkterer Verbindungen. Vereinzelt wurde auch die Ausstattung von Haltestellen mit Über-

dachungen und die Lesbarkeit der Fahrpläne von Nutzern angemahnt.


Die FDP in NRW zeigt sich kämpferisch und mit klaren Zielen

Waren für den Kreis Gütersloh auf dem Landesparteitag: Thorsten Baumgart (Schloß Holte-Stukenbrock), Hermann Ludewig (Borgholzhausen), Michael Böwingloh (Verl), Johannes Elstner und Eckhard Fuhrmann (beide Gütersloh), sowie Patrick Büker und Dirk Bursian
Waren für den Kreis Gütersloh auf dem Landesparteitag: Thorsten Baumgart (Schloß Holte-Stukenbrock), Hermann Ludewig (Borgholzhausen), Michael Böwingloh (Verl), Johannes Elstner und Eckhard Fuhrmann (beide Gütersloh), sowie Patrick Büker und Dirk Bursian

10.04.2016

Der NRW-Landesparteitag ist aus Sicht der Freien Demokraten als voller Erfolg zu bewerten. Die kämpferische Rede des mit rund 98 % der Delegierten-stimmen wiedergewählten Landesvorsitzenden Chris-tian Lindner hat überzeugt. Im Hinblick auf die aktuelle Flüchtlingskrise erklärt Lindner: „Sowohl die grenzenlose Aufnahme-bereitschaft à la Merkel, als auch eine Abschottung sind falsch. Wir brauchen ein modernes Einwander-ungsgesetz wie es die Liberalen seit Jahrzehnten fordern. Im vergangenen Jahr ist der Staat zeitweise ausgefallen. Die Bürgergesellschaft hat ihre Leistungsfähigkeit bewiesen.“ Den Europa-Skeptikern erklärt der Vorsitzender der Freien Demokraten: „Die Rückabwicklung der europäischen Idee ist die größte Gefahr für Freiheit, Frieden und Wohlstand in unserem Land.“


Vorstand der FDP Gütersloh im Amt bestätigt

v.l.: Dirk Stockamp, Heike Schlüter, Johannes Elstner, Eckhard Fuhrmann, Hermann Ludewig und Florian Schulte-Fischedick
v.l.: Dirk Stockamp, Heike Schlüter, Johannes Elstner, Eckhard Fuhrmann, Hermann Ludewig und Florian Schulte-Fischedick

31.03.2016

Voller Optimismus zeigte sich der wiedergewählte Vorsitzende Dirk Stockamp auf dem Ortspar- teitag der Gütersloher FDP. Spätestens seit den erfolgrei- chen Landtagswahlen in Baden- Württemberg und Rheinland- Pfalz werde die FDP wieder als wichtige gestaltende Kraft wahr- genommen. Die Zeit der beißen- den Häme über die angeblich tote FDP sei vorbei, so Stockamp. Deutschland brauche eine liberale Stimme für persön- liche Freiheit, beste Bildungsmöglichkeiten ein Leben lang und  für die Möglichkeit, das persönliche Leistung auch lohnt.


Sanierung Heidewaldstadion

15.03.2016

FDP fragt nach - Bürgermeister antwortet

 

Welche Anpassungsarbeiten wurden am Heidewaldstadion 2015 durchgeführt?

Welche Anpassungsarbeiten sind 2016 und 2017 geplant?

Welche Mittel wurden für die bisherigen Anpassungsarbeiten verwendet?

Westfalenblatt: Bis zum Ende des Jahres 2017 wird die Stadt 540 000 Euro in die Brandschutzmaßnah-men am Heidewaldstadion investierten. Im vergangenen Jahr wurden bereits 70 000 Euro ausgegeben, um die Gebäude vor Bränden zu schützen, um die Fluchtwege auf der Gäste-Stehtribüne zu verbrei-tern und um zu gewährleisten, dass Rettungsfahrzeuge im Falle eines Großschadens auf den Platz kommen.

Auf Anfrage von Dirk Stockamp und Volker Ebeling (beide FDP) teilte Bürgermeister Henning Schulz ferner mit, dass in diesem Jahr 220 000 Euro in die Blocktrennung der Gegentribüne investiert werden. Die Kassenhäuser am Gästeblock werden versetzt, Treppen und Geländer soweit angepasst, dass Rettungsfahrzeuge gut durchkommen. Die Zufahrt dieser Fahrzeuge auf das Spielfeld wird ermöglicht, dazu ist die Stehtribüne zurückzubauen. Die Entlastungstore zum Innenbereich des Stadions werden ergänzt und Wellenbrecher auf der Tribüne versetzt, um neue Abgänge zu schaffen.


Haushaltsrede 2016

11.03.2016

In der diesjährigen Haushaltsrede begrün- det unser Ratsmitglied, Florian Schulte-Fische- dick, warum er den Haushalt für 2016 ablehnt.

Anstatt die längst überfällige Aufgabenkritik mutig anzupacken, weiten die Ratspartei- en die Aufgaben der Stadt immer weiter aus. (Quartiersmanagment, Ordnungsamt usw.) Eine weitere Steuererhöhung nach 2010 und 2013 lehnen wir ab. 



Fuhrmann zum Schriftführer in den Kreisvorstand gewählt

v.l. Eckhard Fuhrmann, Hermann Ludewig, Thorsten Baumgart, Ernst Sebbel
v.l. Eckhard Fuhrmann, Hermann Ludewig, Thorsten Baumgart, Ernst Sebbel

19.02.16

Zum diesjährigen Kreisparteitag haben sich die Freien Demokraten des Kreises Gütersloh im Landhaus Heitmann in Herzebrock-Clarholz versammelt. Vorsitzender Hermann Ludewig begrüßte die Anwesenden und freute sich über eine sehr große Anzahl stimmberechtigter Mitglieder sowie weitere Gäste.

Zu Beginn des Parteitags stand eine ganz außergewöhnliche Ehrung: Gerhard Massmann aus Halle wurde für seine 50-jährige Mitglied-schaft in der FDP ausgezeichnet. Hermann Ludewig nannte Höhepunkte des politischen Wirkens von Herrn Massmann, der immer für die Partei aktiv gewesen ist – unter anderem als Partei- und Fraktionsvorsitzender in Halle. „Persönlichkeiten mit einer solchen Ausdauer bräuchten wir mehr. Herzlichen Dank, Herr Massmann.“


Ortsumgehung Friedrichsdorf

29.01.2016

FDP fragt nach - Bürgermeister antwortet

 

Wurden die Gespräche zwischen den Städten Bielefeld und Gütersloh zur Ortsumgehung Friedrichsdorf und dem Ausbau der B61 unter dem neuen Bürgermeister fortgeführt und/oder wird beabsichtigt diese fortzuführen?

Welche Ergebnisse wurden bisher erzielt und sollen erzielt werden?

Westfalenblatt: Über eine Ortsumgehung in Friedrichsdorf wird erst wieder im Oktober diesen Jahres gesprochen. Bis dahin sollen die Ergebnisse einer neuen Zählung vorliegen.

Auf diese Vorgehensweise haben sich Bürgermeister Henning Schulz zufolge die Vertreter der Straßenbaubehörde Straßen.NRW, der Städte Bielefeld und Gütersloh und der Bezirksregierung im September vergangenen Jahres bei einem Treffen in Detmold geeinigt. Auf Nachfrage des FDP-Ortsvereinsvorsitzenden Dirk Stockamp teilte Schulz ferner mit, dass bis zum neuen Gesprächstermin noch einmal der Verkehr in Friedrichsdorf gezählt werden soll. In die Ergebnisse einbezogen würden auch Verkehrslast-Kalkulationen, die sich durch die Fertigstellung der Autobahn A 33, einem Ausbau der Bundesstraße 61 und dem Neubau einer Ummelner Ortsumgehung ergeben würden. Auf die Einbeziehung dieser Werte hatten die Befürworter einer Umgehungsstraße in Friedrichsdorf bestanden.


FDP will Flüchtlingsarbeit vernetzen

06.11.2015

Angesichts des anhaltenden Flüchtlingsstroms will die FDP die Akteure der Flüchtlingshilfe und Integrationsarbeit in Gütersloh stärker vernetzten. Dazu haben die Freien Demokraten einen Antrag für einen "Kommunalen Integrationsgipfel" zum nächsten Hauptausschuss, am 16.11., gestellt. Viele haupt- und ehrenamtlich Tätige setzen sich mit großem persönlichem Engagement für Menschen in Not ein. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Flüchtlingsarbeit größtenteils reibungslos abläuft. Die Stadt Gütersloh und ihre Bürgerinnen und Bürger stellen einmal mehr ihre Weltoffenheit sympathisch und zugleich zupackend unter Beweis. 


Wixforths Wirken würdigen

15.08.2014

Dr. Gerd Wixforth war einer der großen Söhne der Stadt Gütersloh, dessen Wirken einen nachhaltigen Einfluss auf unsere Stadtentwicklung hatte.

Sein tragischer Tod am 15. April 2014 hat eine Lücke in die Herzen der Menschen gerissen, denen sein Wirken bekannt war. Auch die Gütersloher Liberalen waren geschockt von der Nachricht, dass Wixforths Kampf gegen die Folgen des Verkehrs-unfalls am Neujahrstag letztlich vergeblich war. 

Die Freien Demokraten haben sich die Arbeit am zukünftigen Gedenken an den Träger des Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland zur Aufgabe gemacht. Nun gilt es, eine angemessene Stätte des Gedenkens in der Stadt zu schaffen.

Der liberale Ratsherr Florian Schulte-Fischedick hat deshalb den Antrag an den Rat gestellt, dem vorbildlichen Wirken Dr. Gerd Wixforths dadurch Ehre zu erweisen, dass zukünftig eine Straße oder ein Platz den Namen des ehemaligen Stadtdirektors tragen wird. Eine Wixforth-Straße oder ein Wixforth-Platz wären eine würdige Wertschätzung dieser großen Persönlichkeit.

Zu Dank verpflichtet ist die FDP der Familie des Verstorbenen für ihr Einverständnis zu dem Antrag. Alle Parteien des Rates sind eingeladen, ihrer Wertschätzung für das Werk Dr. Gerd Wixforth Ausdruck zu verleihen und dem Antrag der FDP zuzustimmen!

 

Hier der Antrag im Wortlaut:


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